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  • InFamily

    Das Leben ist kein Wettbewerb

    Seit etwas mehr als fünf Jahren bin ich nun Mutter und ich habe in dieser Zeit schon viele Diskussionen um den “richtigen” Umgang mit Kindern führen müssen: Ob man nun stillen sollte oder nicht, wann der beste Zeitpunkt für den ersten Brei ist, Familienbett ja oder nein, ob Kinder erfundene Regeln brauchen oder nicht und so weiter und so fort.
    Und je mehr Zeit vergeht und je mehr solcher Grundsatzdiskussionen ich führe oder höre, desto öfter stelle ich mir die Frage, wann Mutterschaft oder das Leben an sich wohl zu einem Wettbewerb geworden ist? An welchem Zeitpunkt in der menschlichen Geschichte haben sich Mütter dazu entschieden, lieber auf das Leben der anderen zu schielen, anstatt das eigene Leben zu genießen?

    War früher vielleicht doch vieles besser?

    Ich bin mir sicher, dass es Zeiten gab, in denen es keine oder zumindest deutlich weniger Anfeindungen unter Müttern gab. In früheren Epochen, als Chancen und Möglichkeiten noch gleichmäßiger verteilt waren. Als alle Kinder mit aufs Feld genommen oder von den Ältesten des Dorfes beaufsichtigt wurden. Ganz selbstverständlich war das und jeder genoss die Vorteile der Gemeinschaft. Heutzutage erlebe ich einen solchen Zusammenhalt nur noch sehr, sehr selten. Anstatt sich gegenseitig unter die Arme zu greifen, werden anderen Müttern lieber Steine in den Weg gelegt. Jeder hält sich selbst für etwas Besonderes, nur der eigene Weg scheint der richtige zu sein.

    Der Druck ist hoch – Vielleicht zu hoch?

    Während ich mich aus meiner Kindheit an Nachmittage mit Freunden und einer gesunden Portion Langeweile erinnern kann, gibt es für viele Kinder heutzutage nur das Programm der offenen Ganztagsschule. Oder Ballettunterricht. Oder Schwimmkurse. Oder musikalische Früherziehung. Oder oder oder. Für freies Spiel und eigene Entfaltung bleibt wenig bzw gar keine Zeit. Und während andere die Möglichkeiten der modernen Kinderbetreuung (aus)nutzen, stehe ich als Vollzeitmama allein auf weiter Flur bzw mit meinen Kindern auf dem Spielplatz. Kommt daher evtl der Druck auf uns Mütter? Führen diese vielen Möglichkeiten der kindlichen Förderung und Betreuung zu mehr Druck und den Zusammenbruch des Mutterdorfs?

    Vielleicht, denn während früher der Erhalt der Familie und der Zusammenhalt untereinander im Vordergrund standen, so gilt es heutzutage möglichst früh möglichst viel zu erreichen. Als Kind und auch als Mutter nach der Geburt. Früher zurück in den Job, mehr Karriere mit, als ohne Kind. Wohin soll das führen? Schon jetzt ist die Geburtenrate in Deutschland rückgängig. Durchschnittlich werden bei uns weniger Kinder geboren als in Frankreich, dabei möchte ich an die dortigen Regelungen für Mütter gar nicht erst denken. Ist das die Zukunft, die uns auch in Deutschland bevorsteht? Möchten nur bei noch früherer und noch strikterer Kinderbetreuung mehr Frauen Kinder bekommen, um eine möglichst kurze Auszeit aus dem Job und somit eine steile Karriere anzuvisieren? Da sage ich für meinen Teil ganz klar “Nein, Danke!”.

    Der eigene Frust macht den anderen das Leben schwer

    Leider spielt ja nicht immer nur der Wunsch der einzelnen Mutter (bspw Familie) eine Rolle. Viel zu oft beeinflussen äußere Faktoren, wie bspw die Finanzen, unsere Entscheidungen. Entscheidungen, die eigentlich mit dem Herzen getroffen werden sollten, muss der Verstand treffen. Und so kommt es natürlich zu Unmut und Missgunst und allem drum und dran, was Mütter gegeneinander aufbringt. Neid ist quasi vorprogrammiert und Neid führt bekanntlich zu Streit. Wer neidisch auf die Möglichkeiten anderer Mütter ist, fängt schnell an, diese zu kritisieren. Das, was man eigentlich selbst gerne hätte, wird zum Angriffspunkt. Eine andere Mama bleibt zu Hause, während man selbst arbeiten gehen ‘muss’ – schon wird die Vollzeitmama zum Heimchen deklariert, das den ganzen Tag auf der faulen Haut liegt und keinen Beitrag für die Gesellschaft leistet. Dabei wäre man doch selbst gerne eben dieses Mütterchen, mag es sich nur nicht eingestehen oder kann es sich leider finanziell nicht leisten.
    Auch der andere Fall ist sicherlich vertreten, würden doch bestimmt einige Hausfrauen gerne den Wischmopp gegen Aktenkoffer und Firmenwagen tauschen. Doch ein Wiedereinstieg in den Beruf nach mehreren Jahren Pause ist eben auch nicht so einfach, wie sich das manch einer vorstellen mag. Und vielleicht “opfert” manch eine Frau ihre Karriere zwar ungern für das Wohl der eigenen Kinder, kann ein anderes Familienmodell mit ihren Werten aber nicht überein bringen.

    Das A und O: Mit sich selbst im Reinen sein

    Welchen Weg man nun auch gehen mag und ob man sich diesen zu 100% selbst ausgesucht hat oder durch gewisse Faktoren fremdgesteuert wird, wichtig ist doch, dass man sich wohl mit seinen Entscheidungen fühlt. Dass man hinter dem steht, was man tut. Denn nur so, lässt sich Neid und damit das Gemotze und Gemecker über andere verhindern. Nur, wenn ich im Reinen mit meinem eigenen Leben bin, kann ich neidlos auf das Leben der anderen blicken. Und ob dann jemand mehr Zeit für sich selbst hat, öfter in den Urlaub fährt, ein größeres Haus besitzt oder was auch immer, ist plötzlich völlig egal. Und wenn dem nicht so ist? Wenn ich mein Leben nicht mag und eigentlich so viel lieber das eines anderen Leben würde? Dann ist es höchste Zeit etwas zu ändern!! Denn – und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen – es ändert sich am eigenen Leben überhaupt rein gar nichts, wenn man über andere schimpft. Neid und Missgunst machen das Leben des anderen nicht schlechter, sondern das eigene Leben kleiner als es in Wirklichkeit ist. Daher mein Appell an alle Mütter (und Väter und Omas und Opas und Menschen generell): Hört auf, euch mit anderen zu vergleichen und fangt endlich an, euer eigenes Leben zu genießen!!

    Wie seht ihr das? Könnt ihr neidlos auf das Leben anderer gucken? An welchen Stellen fällt euch das noch schwer?

    Alles Liebe – eure Danni

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  • InFamily, Lifestyle

    Einfach leben – Einkaufen nach Plan

    Nach einer etwas längeren Winter- / Weihnachtspause melde ich mich zurück und möchte direkt mit einem Thema starten, das mir persönlich schon oft Kummer bereitet hat: Unser Lebensmitteleinkauf!

    In den letzten Wochen des vergangenen Jahres war oftmals wenig Zeit für große Gedanken zum Einkauf. Das hat nicht nur dazu geführt, dass wir manche Lebensmittel nicht verwerten konnten, sondern auch dazu, dass unser Speiseplan sehr eintönig wurde. Es gab montags Nudeln mit Tomatensauce, dienstags Nudeln mit Sahnesauce, mittwochs Nudeln mit Gemüse.. Ihr merkt, worauf ich hinaus möchte.

    Das macht auf Dauer natürlich keine Freude und daher möchte ich das neue Jahr dazu nutzen, wieder etwas mehr Abwechslung und Innovation in unsere Ernährung zu bringen. Und wo fängt eine gute Ernährung an? Ganz genau: Beim Einkauf!!

    Das Problem an der Wurzel packen

    Mein Problem fing also im Supermarkt an. Oft irrte ich planlos durch die Gänge und hatte – meist mit quengeligem Kleinkind an meiner Seite – keine Zeit und keine Nerven, mir vor Ort spontan ein leckeres und ‘nicht schon 100 Mal gekochtes’ Gericht zu überlegen. So stand für mich schnell fest, dass ich zukünftig nur noch vorbereitet, sprich mit Einkaufsliste bewaffnet, in den Supermarkt fahren möchte!

    Gut vorbereitet kauft es direkt viel entspannter ein

    Das ist natürlich keine herausragende Idee meinerseits und viele von euch werden das sicherlich bereits so machen. Auch wir haben zumindestens am Wochenende meistens einen Einkaufszettel dabei, wenn er nicht zu Hause vergessen wird. Jedoch habe ich feststellen müssen, dass der planlose Einkauf durch einen planlos geschriebenen Einkaufszettel nur bedingt verbessert wird. Zwar werden so seltener Notwendigkeiten wie Toilettenpapier und Co. vergessen, es landen aber auch immer wieder und wieder die selben Lebensmittel auf der Liste – und dadurch wieder und wieder die selben Gerichte auf dem Tisch.

    Diesem Problem wollte ich gerne Abhilfe schaffen und so kam mir die Idee, eine Kombination aus Einkaufsliste und Speiseplan zu gestalten. Mit diesem Einkaufszettel 2.0 lassen sich direkt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – wenn das nicht mal effektiv ist. Besonders gefällt mir dabei auch, dass ich im Supermarkt noch vor Augen habe, was ich mit den gekauften Lebensmitteln überhaupt anfangen möchte. So komme ich nicht ins Grübeln, ob die Sachen auf meinem Einkaufszettel auch wirklich Sinn machen oder nicht.

    Abwechslung im Speiseplan

    Zur Behebung meines zweiten Problems – den fehlenden Rezeptideen – werde ich mir eine Kartei mit altbewährten Klassikern und lieb gewonnenen Neuheiten anlegen. Diese wird dann bei der Erstellung des Speiseplans zur Hilfe genommen, um ein mehrmaliges ‘Heute gibt es Nudeln mit Tomatensauce’ pro Woche zu verhindern. Aber dazu bald mehr..

    Nun verratet mir doch in den Kommentaren gerne, ob ihr lieber mit Zettel einkaufen geht oder euch lieber vom Angebot vor Ort inspirieren lasst!

    Alles Liebe – eure Danni

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  • InDIY, Family

    Basteln mit Kindern – Tipps für frustfreien Bastelspaß

    Der Herbst ist in vollem Gange und mit ihm die Zeit, in der in vielen Haushalten vermehrt zu Schere und Papier gegriffen wird: Basteln mit Kindern ist vor allem in der dunklen Jahreszeit sehr beliebt und verspricht einen gemütlichen Nachmittag mit vielen schönen Ergebnissen. Basteln mit Kindern kann aber auch schnell zu einem frustrierenden und sehr unproduktiven Ereignis werden.

    Hier kommen ein paar einfache Tipps, um die Frustration zu umgehen und das gemeinsame Basteln als positives Geschehen in Erinnerung zu behalten.

    1. Vorbereitung ist der halbe Bastelspaß: Schaut euch im Vorfeld die Bastelanleitung genau an und bereitet alles vor, was mit Kind(ern) schnell zu Frust führen kann!! Schneidet zu kleinteilige Schablonen bereits im Vorfeld selbst aus und legt alle benötigten Materialien parat. Bei vielen Projekten lohnt es sich, vorab ohne Kind ein Musterexemplar anzufertigen. So habt ihr die Anleitung bereits einmal ausprobiert und werdet nicht von möglichen Schwierigkeiten überrascht. Zudem kann euer Kind so direkt sehen, was gebastelt werden soll.
    2. Nicht zu groß denken: Achtet darauf, dass das Bastelprojekt nicht allzu viel Zeit in Anspruch nimmt. Je jünger das Kind, desto schneller verliert es das Interesse am gemeinsamen Projekt!! Sucht euch lieber kleine Bastelarbeiten aus, die in ca. 30 Minuten vollständig zu erledigen sind. Falls mehrere Arbeitsschritte notwendig sind, teilt eurem Kind das v o r a b mit, damit es über das unfertige Ergebnis nicht enttäuscht ist.
    3. Bleibt flexibel in euren Vorstellungen: Auch, wenn ihr bereits ein Muster gebastelt habt und euer Kind vor Augen hat, wie sein Werk am Ende aussehen sollte, ist es sehr wichtig, dass ihr eurem Kind Freiheiten bei der Gestaltung lasst. Meine Tochter kommt beim Basteln oft auf ganz eigene, andere Ideen und das ist gut so!! Natürlich wäre es schön, wenn sie sich an meine Anweisungen halten würde, aber primär soll durch das Basteln die Phantasie angeregt und die Motorik verbessert werden – das funktioniert auch mit schiefen Laternen und krummen Fensterbildern.
    4. Macht ein Picknick draus: Wie eigentlich bei allen Aktivitäten mit Kindern, solltet ihr ein paar Snacks und Getränke bereitstellen. Vor allem bei fummeligen Bastelarbeiten kann schon der kleinste Hunger zu einer großen Katastrophe führen!! Oftmals ist es so, dass die Kinder durch die Beschäftigung zu abgelenkt für’s Essen sind, aber falls der kleine (oder große) Hunger kommt, seid ihr so bestens gewappnet und braucht euer Projekt nicht großartig zu unterbrechen.
    5. Habt Spaß an der Sache: Kinder merken recht schnell, ob ihre Eltern tatsächlich auch Freude an der gemeinsamen Aktivität haben oder nicht. Falls ihr nicht gerne bastelt, dann sucht euch eine andere Beschäftigung – Puzzlen, Backen usw. Eure Kinder haben in Kindergarten & Co. mit Sicherheit die Möglichkeit zu basteln, quält euch also nicht!! Und sollte euer Kind sehr gerne basteln, ihr aber nicht, dann lasst es ruhig einfach machen. Nicht immer muss nach Anleitung gebastelt werden, Kinder kommen auch von selbst auf tolle Ideen.

    Das war’s auch schon!! Eigentlich ganz simple Tipps, die uns wirklich helfen, größere Basteleien zu einem entspannten Erlebnis werden zu lassen. Die Tipps lassen sich natürlich auch auf andere Aktivitäten mit Kindern anwenden, Backen bspw. führt bei uns sonst auch oft zu Frust – auf allen Seiten!!

    Jetzt seid ihr dran!

    Falls ihr jetzt Lust habt, mit euren Kids das nächste Bastelprojekt zu starten, habe ich auf Pinterest ein paar schöne Ideen für die Herbst- / Winterzeit für euch!!

    Viele Bastelideen für die Vorweihnachtszeit findet ihr auf Pinterest

    Erzählt mir in den Kommentaren gerne von euren Bastelarbeiten und euren Tipps für eine kreative Zeit mit Kindern!!

    Alles Liebe – eure Danni

     

     

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  • InFamily

    Die Sache mit dem Schlaf

    [enthält Produktplatzierung]

    Wenn man schwanger ist oder bereits Kinder hat, kommt ein Thema immer wieder auf den Tisch: der allseits beliebte und oft hart erkämpfte Schlaf!! Schon bevor meine Tochter geboren wurde, habe ich mich mit diesem Thema beschäftigt und noch heute – fast fünf Jahre und ein Kind später – lerne ich neue Dinge dazu.

    Auch wichtig für guten Schlaf: Die richtige Ausstattung!!

    Theorie vs. Praxis

    Während meiner ersten Schwangerschaft habe ich viele Artikel gelesen, die einen besseren Schlaf für Babys versprechen. Und nicht nur im Internet oder in Büchern findet man Tipps und Tricks zu diesem Thema – nein, auch Bekannte, Verwandte und völlig Fremde haben jede Menge Expertise auf diesem Gebiet. Mit Sicherheit meinen es alle nur gut, schließlich ist Schlaf sehr wichtig für das allgemeine Wohlempfinden, doch ich habe gelernt, dass im Prinzip nur einer weiß, wie und wann geschlafen wird: das Baby selbst!!

    Was mir vor der Geburt meiner Tochter niemand verraten hat, ist, dass kleine Babys überall und ohne Rhythmus schlafen. Zumindestens ist das so, wenn man den natürlichen Bedarf des Babys beachtet und keine sonderbaren Schlaflernprogramme absolviert. Das soll nicht bedeuten, dass alle Babys einfach so und ohne Hilfe ins Land der Träume reisen. Für uns bedeutete es jedoch, dass in den ersten Monaten kein großes Abendritual nötig war. Meine Tochter schlief beim Stillen im Wohnzimmer auf meinem Arm ein und dann entweder auf meinem Arm oder neben mir auf dem Sofa weiter. Erst wenn mein Mann und ich ins Bett gingen, nahmen wir unsere Tochter mit ins Schlafzimmer.

    Signale beachten und Müdigkeit abwarten

    Nach ca. vier Monaten merkten wir, dass unsere Tochter abends länger zum Einschlafen brauchte und sich von Helligkeit, Geräuschen & Co. wesentlich leichter ablenken ließ, als noch in den ersten Lebenswochen. Ich stillte sie ab diesem Zeitpunkt direkt im Schlafzimmer in den Schlaf und verließ das Zimmer, sobald sie meinen Weggang nicht mehr bemerkte. Diesen Moment abzupassen, fiel mir nicht immer leicht. Oftmals war meine Tochter noch nicht fest genug eingeschlafen, so dass ich sie ein weiteres Mal (und ein weiteres Mal..) in den Schlaf stillen musste.

    Mit knapp einem Jahr begannen wir zudem, unserer Tochter vor dem Stillen eine Geschichte vorzulesen. Zu Beginn konnte sie noch nicht viel damit anfangen, es wurde mehr im Buch geblättert und an den Seiten geleckt, als tatsächlich gelesen. Was wir zu diesem Zeitpunkt wiederholt feststellen mussten: Geschlafen wird erst, wenn die Müdigkeit groß genug ist!! Nicht, wenn ein Buch zu Ende gelesen oder eine Spieluhr ein- oder zweimal durchgelaufen ist. Dessen sollte man sich immer wieder bewusst werden, dann ist die Frustration aller Beteiligten wesentlich geringer.

    Zeiten ändern sich

    Wir haben in den ersten Jahren zudem festgestellt, dass die Schlafenszeit eines Kindes durchaus auch von Tag zu Tag variieren kann. Man kennt es ja von sich selbst: Nur die wenigsten Menschen gehen tagtäglich zur gleichen Uhrzeit ins Bett. Von unseren Kindern erwarten wir allerdings, dass sie jeden Abend pünktlich zur Tagesschau friedlich vor sich hin schlummern. So funktioniert es leider nicht, was mich auch bei meinem zweiten Kind ab und an noch zur Verzweiflung bringt.

    Wenn über Tage hinweg abends zur bisher üblichen Zeit nicht geschlafen, sondern lieber noch eine Runde durch’s Wohnzimmer gerannt wird, kann es helfen, die Schlafenzeit um 15 Minuten nach hinten zu schieben. Diese wenigen Minuten machen oftmals einen großen Unterschied, wirken sich aber nicht allzu negativ auf den lang ersehnten Feierabend aus. Sollte auch dann noch kein Schlaf in Sicht sein, am nächsten Tag weitere 15 Minuten warten. Entscheidend ist, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Dann klappt das Einschlafen häufig binnen weniger Minuten!!

    Gemeinsam in den Schlaf finden

    Bei uns ist es generell so, dass keins der Kinder alleine einschlafen muss. Unser Sohn wird – wie seine Schwester damals auch – in den Schlaf gestillt. Erst, wenn er tief und fest schläft, verlasse ich das Schlafzimmer. Unsere Tochter wird – im Normalfall – von meinem Mann in den Schlaf begleitet. Es werden gemeinsam Geschichten gelesen und ein Hörspiel gehört. Erst wenn meine Tochter tief und fest schläft verlässt mein Mann das Zimmer.

    So funktioniert es für uns, vielleicht aber nicht für jeden. Für uns ist es wichtig, dass die Kinder liebevoll und ohne Angst in den Schlaf finden können. Wir sind uns sicher, dass das für eine erholsame Nacht wichtig ist.

    Begleitet ihr eure Kinder in den Schlaf?? Habt ihr sonstige Rituale, die jeden Abend vor dem zu Bett gehen stattfinden?? Schreibt gerne einen Kommentar und berichtet von euren Erfahrungen!!

    Alles Liebe – eure Danni

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