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    Urlaub mit Kindern – Reiseapotheke nicht vergessen!!

    Wenn der Urlaub in greifbare Nähe rückt, ist die Vorfreude natürlich groß. Doch vor allem, wenn man mit Kindern unterwegs ist, sollte man auch an die unangenehmen Möglichkeiten denken und sich für alle Wehwehchen wappnen. Eine gut ausgestattete Reiseapotheke kann im Zweifel den Urlaub retten!!

    Aus Fehlern gelernt!

    Was mir früher nicht bewusst war: Viele Kinder reagieren mit Krankheitssymptomen auf fremde Umgebungen!! Der Stress durch die Anreise trägt ebenfalls dazu bei, dass mancher Urlaub mit Fieber statt Freude startet.
    In einem unserer ersten Urlaube zu dritt hat es meine Tochter ziemlich fies erwischt. Ihr Gesicht war geschwollen, ihr Körper über und über mit Ausschlag versehen. Es war zum Glück ziemlich schnell klar, dass es sich “nur” um eine Reaktion auf die neue, ungewohnte Umgebung handelte, nichtsdestotrotz hat dieser Vorfall dazu geführt, dass ich nur noch mit einer sehr gut gefüllten Reiseapotheke in den Urlaub starte!!

    Bevor ich euch den Inhalt unserer Reiseapotheke vorstelle, möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich kein Arzt bin und keine Garantie für die Vollständigkeit der Angaben übernehme. Jedes Kind und jeder Urlaub sind anders. Sollte eurer Kind bspw. chronisch krank sein und besondere Medikamente benötigen, so steht außer Frage, dass diese defintiv auch in den Urlaub mitgenommen werden müssen. Oder solltet ihr ein Land bereisen, für dass besondere Impfungen notwendig sind, so solltet ihr rechtzeitig vor Reisebeginn mit eurem Kinderarzt über die bestehenden Möglichkeiten sprechen.

    Im Normalfall ist unsere Reiseapotheke wie folgt ausgestattet:

    • Desinfektionsspray
    • Pinzette und Nagelschere
    • Pflaster
    • Meerwasser-Nasenspray und abschwellendes Nasenspray für Kinder
    • Halsschmerztabletten
    • Fieberthermometer
    • Fieberzäpfchen bzw. -saft (Achtung: Zäpfchen beginnen ab 30° zu Schmelzen, geöffneter Saft muss jedoch auch gekühlt werden!)
    • Elektrolytlösung (bei Durchfallerkrankungen)
    • Cortison-Zäpfchen (gegen allergische Schocks oder bei Pseudokrupp-Anfällen)
    • Kühlpack
    • Zahnungshilfen (Öl, Globuli)
    • Wund- / Heilsalbe
    Vor Reisebeginn überprüfen!

    Vor Reisebeginn sollte natürlich geprüft werden, ob alle Medikamente noch brauchbar sind. Geöffnete Medikamente halten sich oftmals nur wenige Wochen!!

    Wie schon erwähnt, sind dies auch nur die Dinge, die uns wichtig erscheinen. Für bestimmte Arten von Urlaub (z. B. Wanderurlaub) würde ich die Reiseapotheke noch um Dinge wie Blasenpflaster oder Mittel gegen Insektenstiche ergänzen.

    Keine Sorge!

    Generell geht man natürlich erstmal davon aus, dass im Urlaub alles gut verlaufen wird. In den meisten Fällen ist man nach dem Urlaub ja auch zum Glück fitter als vorher. Für den “Ernstfall” nehmen wir allerdings noch die Impfausweise der Kinder mit. Falls etwas passieren sollte, wissen die Ärzte vor Ort so direkt, ob wichtige Impfungen wie Tetanus & Co. aktuell sind.

    Verreist man innerhalb der EU sind in den meisten Urlaubsorten die Ärzte und Krankenhäuser gut ausgestattet. Viele gängige Medikamente können einfach vor Ort in der Apotheke gekauft werden. Es besteht also kein Grund zur Sorge, falls man etwas zu Hause vergessen sollte. Aber ist die Reiseapotheke gut ausgestattet, kann man sich wieder voll und ganz der Vorfreude auf den Urlaub widmen!!

    Habt ihr auch eine Reiseapotheke?? Habt ihr schon Erfahrungen mit kranken Kindern auf Reisen machen müssen?? Lasst mir gerne einen Kommentar da und berichtet von euren Erlebnissen!!

    Alles Liebe – eure Danni

     

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  • InFamily, Lifestyle

    Einfach entspannt durch den Alltag

    Schlaf ist wohl eins der Dinge, die sich alle Muttis am meisten wünschen. Doch vor allem mit kleinen Kindern bleibt nur sehr selten die Gelegenheit, bis zur völligen Erholung in den Federn liegen zu bleiben. So werden die Augenringe größer und dunkler und die Stimmung im Alltag sinkt langsam aber sicher in den Keller.

    Doch so geht das nicht!! Nicht nur, dass es für einen selbst ungesund ist, auf dem Zahnfleisch durch den Alltag zu kriechen – nein, auch für die Kinder bringt es keinen Mehrwert, wenn Mama dauerhaft durch den Wind ist.

    Nun gibt es ja für solche Fälle bereits viele – mehr oder weniger hilfreiche – Ratgeber. Sicherlich stehen da tolle Tipps drin, wie man sein Leben einfacher und stressfreier gestalten kann. Im Alltag habe ich aber einfach keine Zeit, diese ganzen Bücher zu lesen. Daher habe ich mir im Laufe der letzten Jahre meine eigenen Strategien gegen Müdigkeit und schlechte Laune angeeignet.

    Wenn es bis zum nächsten Urlaub noch zu lange dauert und ich akut gefährdet bin, im Stehen einzuschlafen, dann versuche ich mit folgenden Tricks meinen Alltag als Mama etwas angenehmer zu gestalten.

    Der richtige Start in den Tag!

    Egal, wie früh es ist, der Tag muss mit kaltem Wasser im Gesicht starten – sonst wird morgens einfach kein richtiger Mensch aus mir!! Das kühle Nass vertreibt die Müdigkeit und bringt den Kreislauf in Schwung. Wer den Luxus hat, dass die Kinder Langschläfer sind, kann auch direkt eine (kalte) Dusche nehmen. Bei mir muss für den Anfang des Tages eine Katzenwäsche reichen, dafür nehme ich mir aber noch die Zeit um Wimperntusche & Co. aufzutragen. Mit sauberem Gesicht und kaschierten Augenringen lässt es sich gleich viel besser in den Tag starten.
    [Tipp: Bei akuter Müdigkeit im Tagesverlauf, ein paar Sekunden lang kaltes Wasser über die Handgelenke laufen lassen!!]

    Im Anschluss an die Katzenwäsche gönne ich mir direkt meine erste Tasse Kaffee!! Ich nehme mir bewusst ein paar Minuten Zeit und versuche, mit jedem Schlückchen ein bisschen mehr in den Tag zu kommen. Falls ihr keinen Kaffee trinkt, klappt diese kurze Pause natürlich auch bestens mit Tee, Kakao oder was auch immer. Wichtig ist nur, dass ihr das Getränk eurer Wahl nicht im Laufen auf dem Weg ins Kinderzimmer oder während ihr euren Kindern die Haare bürstet trinkt. Es soll ein kurzer Augenblick für euch sein, in dem ihr gedanklich den Tag planen oder auch einfach nur aus dem Fenster gucken könnt!!

    Nicht zu viel erwarten!

    Bis vor Kurzem habe ich mir selbst oft das Gefühl gegeben, an einem Tag alles erledigen zu müssen – am Besten gleichzeitig. Zum einen hat mich das sehr unter Druck gesetzt und zum anderen war es auch noch völlig unrealistisch!! Ich gebe mir daher nun für jeden Tag e i n e Hauptaufgabe (bspw. montags Wäsche machen, dienstags Einkaufen, mittwochs Bäder putzen usw.) und erledige diese – sobald mein Sohn schläft  – direkt und ohne Umwege. Habe ich diese eine Aufgabe erledigt, setze ich mich hin und überlege, was noch wichtig sein könnte. Fällt mir nichts ein, trinke ich erstmal einen Kaffee und atme kurz durch. Nach ein paar Minuten Ruhe fallen mir meistens mehrere Dinge ein, die noch zu machen sind. Diese arbeite ich nach und nach ab und was ich bis zum Aufwachen meines Sohnes nicht erledigt habe, das bleibt halt liegen. Ich habe aufgehört, mir wegen ein bisschen Chaos im Haushalt Stress zu machen – das erleichtert den Alltag ungemein!!

    Das Nachmittagstief überstehen!

    Hat mein Sohn seinen Tagesschlaf absolviert, fängt für mich der anstrengendste Teil des Tages erst an. Da ich immer mitspielen oder wenigstens daneben sitzen muss, wenn mein Sohn sich alleine beschäftigt, bleibt mir ab der Mittagszeit keine Pause mehr. Um den Tag trotzdem einigermaßen gut zu überstehen, mache ich immer mal wieder kurz die Augen zu und versuche, mich auf meine Atmung zu konzentrieren. Das klingt nach Meditation und geht auch ein bisschen in diese Richtung, dauert aber nicht so lange und lässt sich im Tagesverlauf des Öfteren wiederholen.

    Der Abend kommt bald!

    Sollte das worst case szenario eintreten und meine Müdigkeit erreicht gleichzeitig mit den dollen fünf Minuten der Kinder ihren Höhepunkt, erinnere ich mich gerne an das Lieblingsmantra aller Mamas: Es ist nur eine Phase!! Auch der anstrengendste und chaotischste Tag findet irgendwann ein Ende – Durchhalten ist da die beste Devise.
    Vor allem gegen Abend ist bei uns oft die Luft raus. Die Kinder sind müde und haben Hunger, meine Nerven ziehen sich wie Kaugummi. Oft hilft es dann, Musik anzumachen und gemeinsam die Anspannung wegzutanzen. Bei gutem Wetter ist an dieser Stelle auch die Flucht nach Draußen keine schlechte Idee.

    Wenn die Kraft für Aktivitäten jeglicher Art nicht mehr ausreicht, dann ist das eben so. Eure Kinder werden euch das nicht übel nehmen und sind an besonders schlimmen Tagen auch mal mit einer Runde Peppa & Co. gut beschäftigt!!

    Habt ihr auch bestimmte Tricks, mit denen ihr leichter durch den Alltag kommt?? Erzählt mir gerne in den Kommentaren von euren Erfahrungen!!

    Alles Liebe – eure Danni

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