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Die Sache mit dem Schlaf

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Wenn man schwanger ist oder bereits Kinder hat, kommt ein Thema immer wieder auf den Tisch: der allseits beliebte und oft hart erkämpfte Schlaf!! Schon bevor meine Tochter geboren wurde, habe ich mich mit diesem Thema beschäftigt und noch heute – fast fünf Jahre und ein Kind später – lerne ich neue Dinge dazu.

Auch wichtig für guten Schlaf: Die richtige Ausstattung!!

Theorie vs. Praxis

Während meiner ersten Schwangerschaft habe ich viele Artikel gelesen, die einen besseren Schlaf für Babys versprechen. Und nicht nur im Internet oder in Büchern findet man Tipps und Tricks zu diesem Thema – nein, auch Bekannte, Verwandte und völlig Fremde haben jede Menge Expertise auf diesem Gebiet. Mit Sicherheit meinen es alle nur gut, schließlich ist Schlaf sehr wichtig für das allgemeine Wohlempfinden, doch ich habe gelernt, dass im Prinzip nur einer weiß, wie und wann geschlafen wird: das Baby selbst!!

Was mir vor der Geburt meiner Tochter niemand verraten hat, ist, dass kleine Babys überall und ohne Rhythmus schlafen. Zumindestens ist das so, wenn man den natürlichen Bedarf des Babys beachtet und keine sonderbaren Schlaflernprogramme absolviert. Das soll nicht bedeuten, dass alle Babys einfach so und ohne Hilfe ins Land der Träume reisen. Für uns bedeutete es jedoch, dass in den ersten Monaten kein großes Abendritual nötig war. Meine Tochter schlief beim Stillen im Wohnzimmer auf meinem Arm ein und dann entweder auf meinem Arm oder neben mir auf dem Sofa weiter. Erst wenn mein Mann und ich ins Bett gingen, nahmen wir unsere Tochter mit ins Schlafzimmer.

Signale beachten und Müdigkeit abwarten

Nach ca. vier Monaten merkten wir, dass unsere Tochter abends länger zum Einschlafen brauchte und sich von Helligkeit, Geräuschen & Co. wesentlich leichter ablenken ließ, als noch in den ersten Lebenswochen. Ich stillte sie ab diesem Zeitpunkt direkt im Schlafzimmer in den Schlaf und verließ das Zimmer, sobald sie meinen Weggang nicht mehr bemerkte. Diesen Moment abzupassen, fiel mir nicht immer leicht. Oftmals war meine Tochter noch nicht fest genug eingeschlafen, so dass ich sie ein weiteres Mal (und ein weiteres Mal..) in den Schlaf stillen musste.

Mit knapp einem Jahr begannen wir zudem, unserer Tochter vor dem Stillen eine Geschichte vorzulesen. Zu Beginn konnte sie noch nicht viel damit anfangen, es wurde mehr im Buch geblättert und an den Seiten geleckt, als tatsächlich gelesen. Was wir zu diesem Zeitpunkt wiederholt feststellen mussten: Geschlafen wird erst, wenn die Müdigkeit groß genug ist!! Nicht, wenn ein Buch zu Ende gelesen oder eine Spieluhr ein- oder zweimal durchgelaufen ist. Dessen sollte man sich immer wieder bewusst werden, dann ist die Frustration aller Beteiligten wesentlich geringer.

Zeiten ändern sich

Wir haben in den ersten Jahren zudem festgestellt, dass die Schlafenszeit eines Kindes durchaus auch von Tag zu Tag variieren kann. Man kennt es ja von sich selbst: Nur die wenigsten Menschen gehen tagtäglich zur gleichen Uhrzeit ins Bett. Von unseren Kindern erwarten wir allerdings, dass sie jeden Abend pünktlich zur Tagesschau friedlich vor sich hin schlummern. So funktioniert es leider nicht, was mich auch bei meinem zweiten Kind ab und an noch zur Verzweiflung bringt.

Wenn über Tage hinweg abends zur bisher üblichen Zeit nicht geschlafen, sondern lieber noch eine Runde durch’s Wohnzimmer gerannt wird, kann es helfen, die Schlafenzeit um 15 Minuten nach hinten zu schieben. Diese wenigen Minuten machen oftmals einen großen Unterschied, wirken sich aber nicht allzu negativ auf den lang ersehnten Feierabend aus. Sollte auch dann noch kein Schlaf in Sicht sein, am nächsten Tag weitere 15 Minuten warten. Entscheidend ist, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Dann klappt das Einschlafen häufig binnen weniger Minuten!!

Gemeinsam in den Schlaf finden

Bei uns ist es generell so, dass keins der Kinder alleine einschlafen muss. Unser Sohn wird – wie seine Schwester damals auch – in den Schlaf gestillt. Erst, wenn er tief und fest schläft, verlasse ich das Schlafzimmer. Unsere Tochter wird – im Normalfall – von meinem Mann in den Schlaf begleitet. Es werden gemeinsam Geschichten gelesen und ein Hörspiel gehört. Erst wenn meine Tochter tief und fest schläft verlässt mein Mann das Zimmer.

So funktioniert es für uns, vielleicht aber nicht für jeden. Für uns ist es wichtig, dass die Kinder liebevoll und ohne Angst in den Schlaf finden können. Wir sind uns sicher, dass das für eine erholsame Nacht wichtig ist.

Begleitet ihr eure Kinder in den Schlaf?? Habt ihr sonstige Rituale, die jeden Abend vor dem zu Bett gehen stattfinden?? Schreibt gerne einen Kommentar und berichtet von euren Erfahrungen!!

Alles Liebe – eure Danni

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